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DIN EN 17353 - Erhöhte Sichtbarkeit für mittlere Risikosituationen

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Version vom 20. Mai 2021, 06:03 Uhr von Christof (Diskussion | Beiträge)
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DIN EN 17353
fehlt
Risikokategorie: 2
Anwendungsbereiche:
  • ??
Siehe auch:
Verweise:
  • ??
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Bekleidung, die gemäß der DIN EN 17353 zertifiziert worden ist, sorgt dafür, dass der Träger eine erhöhte Sichtbarkeit hat. Die DIN EN 17353 ähnelt damit in diesem Aspekt der EN ISO 20471 - Warnschutz. Entscheidender unterschied ist jedoch, dass sie für den Einsatz in Situationen mit mittlerem Risiko gedacht ist. Die EN ISO 20471 gilt hingegen als hochsichtbare Ausstattung in Situationen mit hohem Risiko.

Ersetzt die beiden Normen EN 1150 und EN 13356

Text der Überschrift
Typen Einsatzgebiet Anforderung Gliederung des Types B Anbringungsform Visualisierung
Typ A nur bei Tageslicht nur fluoreszierende Material -
Typ B nur bei Dunkelheit nur retroreflektierendes Material B1 frei hängende Anbringung erkennen von Bewegung
B2 Anbringung an den Gliedmaßen
B3 Anbringung auf Torso und/oder Gliedmaßen erkennen der Körper Silhouette
Typ C Tageslicht, Dämmerung und Dunkelheit fluoreszierende & retroreflektierendes Material -

Anforderungen

Typ A

Typ B

Typ - B1

Frei hängende Produkte:

  • Produkt muss Flach sein und nicht dicker als 10 mm
  • Für das Erreichen einer 360° Sichtbarkeit müssen mindestens zwei Produkte an je einer Seite des Torsos angebracht werden.

Abgesehen davon sind noch weitere detailliertere Anforderungen in der Norm definiert.

Typ - B2

Typ - B3

Typ C

Hintergrund

Die EN ISO 20471 ist die einschlägige Norm, wenn es um Warnschutz in der Schutzbekleidung geht. Es gibt aber ach durchaus einen Trend in der Schutzkleidung / Berufsbekleidung Trägern etwas mehr Sichtbarkeit zu geben ohne direkt die vollen Anforderungen der EN ISO 20471 zu erfüllen. So sieht man immer wieder Multinorm PSA mit zusätzlich angebrachten Reflexstreifen. Mit dieser neuen Norm wird dieser Bereich ebenfalls abgedeckt.

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